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Die HEUSCHRECKEN sind unterteilt in Langfühler- und Kurzfühlerschrecken mit weltweit um die 20'000 Arten.
In der Schweiz leben um die 110 Arten, viele davon sind jedoch gefährdet.

Alle Heuschrecken haben (ausgenommen die Fühlerlänge) gemeinsame Merkmale wie:
· langgestreckte Körperform (ausgenommen die Grillen)
· breiter sattelförmiger Halsschild
· grosser Kopf

· Beisswerkzeuge
· zu kräftigen Sprungbeinen umgebildete Hinterbeine.

Eine Langfühlerschrecke, der Warzenbeisser, war auch Anlass zu einem besonderen Wanderweg im Unterengadin - dem Warzenbeisserweg Tschlin-Strada, weil er in in diesen Trockenwiesenhängen besonders heimisch ist.
Sie bieten ihm ideale Lebensbedingungen.

Der Warzenbeisser reagiert empfindlich auf Veränderungen in seinem Lebensraum. In manchen Regionen ist er am Verschwinden und nur noch dort zuhause, wo für ihn intakte Bedingungen herrschen, welche extensiv bewirtschaftete Wiesen und Moore am besten bieten.
Sein Name: Früher nutzte man seine Abwehr mit kräftigen Bissen und Erbrechen vom ätzendem Magensaft dazu, dass man ihn in Warzen beissen liess und zum Verätzen von Wunden. Die Wirkung ist in der Naturmedizin nachgewiesen.