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Natürliche BERG- UND GEBIRGSSEEN sind Spiegel der Landschaft und reizende Idylle mit immenser Ausstrahlung.
Sie verströmen Harmonie und Friedlichkeit. Doch sie sind sehr sensible und empfindliche Ökosysteme.

So sind sie einem ständigen Wandel unterzogen. In einem heissen Sommer schmelzen die Gletscher stärker ab und zahlreiche Gebirgsseen überlaufen. Dadurch entsteht eine neue Wasserlandschaft mit neuen Uferbereichen und neuem Bewuchs.

Manche sind nur vorübergehend da und trocknen wieder aus.

ENTSTEHUNG NATÜRLICHER BERGSEEN
Entstehung an diversen Orten und unter wechselnden Voraussetzungen wie:

· Ansammlung von Schmelzwasser aus Gletschern (Schmelzwasserseen)
· Bergsturz- und Bergrutsch (Stauung von Wasser durch Material)
· in glazialen Mulden (Kar), entstanden aus Gletschererosion (Karseen)
· aufgestaut durch Moränenwälle im Zungenbereich des Gletschers (Moränenseen)
· in durch aufgelösten Kalk entstandenen Karrenformen (Doline), in denen sich Wasser ansammelt (Dolinenseen)
· als Folge von Gletschererosion wie bei den Karseen, aber vorwiegend auf kristallinem Gestein (Rundhöckerseen)

BERGSEEN ALS LEBENSRAUM
Kälte, Nährstoffarmut, UV-Strahlung oder lange Dunkelheit machen Bergseen zu aussergewöhnlichen Lebensräumen. Ihre Bewohner müssen Künstler der Anpassung sein und sie sind es auch. Ob Fische, Insekten, Amphibien oder Pflanzen - je nach Höhenlage sind Bergseen mehr oder weniger besiedelt und bieten bei intakten Verhältnissen einen vielfältigen Lebensraum.

EINIGE BERG- UND GEBIRGSSEEN MIT UNTERSCHIEDLICHER ENTSTEHUNG