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Unterwegs in der Natur der Voralpen und Alpen
Das Kleine im Grossen entdecken

AUEN - VOM WASSER GESCHAFFENE REFUGIEN UND WERTVOLLER LEBENSRAUM


AUEN kommen in der Schweiz vom Tiefland bis in die Alpen vor.
Sie sind jene Uferbereiche von Bächen und Flüssen (auch Seen), die immer wieder vom Wasser überflutet werden. Das Wasser ist die landschaftsformende Kraft.

Die Überflutungen verändern das Flussbett und können Kiesbänke oder sogar ganze Inseln wegspülen. Sinkt das Wasser wieder, entstehen häufig neue Sand- und Kiesbänke.
Natürliche Dynamik und Wildnis sind hier eindrücklich zu erleben.

Je nach Lage, Entstehung und Gewässer teilt man die Auen in der Schweiz in 5 Typen ein:

· Auen an Fliessgewässern (Mehrheit aller Schweizer Auen)
· Seeauen
· Deltas
· Gletschervorfelder
  (Schmelzwasser-Ablagerung vor dem Gletscher)
· alpine Schwemmebenen


Alle Schweizer Auen sind wegen ihres Schutzbedarfs vom BAFU ins Verzeichnis der «Auengebiete von nationaler Bedeutung» aufgenommen.

Der auenreichste Kanton in der Schweiz ist Graubünden, wobei hier die Gletschervorfelder und Schwemmebenen überwiegen.

AUEN ALS LEBENSRAUM
Durch die Dynamik der Auen ist eine aussergewöhnliche Artenvielfalt vorhanden. Im wechselhaften Lebensraum von Überflutung und Trockenheit hat sich eine reichhaltige Tier- und Pflanzengemeinschaft angepasst.
Auen sind die artenreichsten Lebensräume der Schweiz. Sie sind extrem schützenswert wegen ihrer wichtigen Rolle im Wasserhaushalt, wegen ihres Reichtums und ihrer Schönheit.


BEISPIELE VON FLUSSAUEN