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Sie sind die grössten im Alpenraum: BARTGEIER UND STEINADLER

Er ist der grösste: der BARTGEIER - ein Greifvogel mit bis zu 3 Metern Flügelspannweite.
Aufgrund eines Irrglaubens und zu unrecht als Lämmerdieb verurteilt, wurde er im 19. Jahrhundert in den Alpen vollständig ausgerottet.

In einem aufwändigen, gross angelegten Wiederansiedlungsprojekt
mit Unterstützung des WWF Schweiz gelang es, den Bartgeier wieder in seinen natürlichen Lebensraum in den Alpen zurückzubringen. Heute leben wieder über 200 Bartgeier im Alpenraum.

Bartgeier ernähren sich von Aas und Knochen verendeter Tiere. Damit sind sie einzigartig unter den Geiern und speziell daran angepasst.
Jungvögel jedoch benötigen bis zu einem gewissen Alter Fleisch, da sie erst später Knochen verdauen können.

Interessante und aktuelle Infos: bartgeier.ch



Er gilt als König der Lüfte und ist der zweitgrösste: der STEINADLER, ein Greifvogel mit bis zu 2.3 Metern Flügelspannweite beim Weibchen und ca. 2.10 Meter beim Männchen.

Er jagt auf zwei Arten:
› im Gleiten, indem er den Boden nach Beutetieren absucht;
› von einem Ansitz aus, von welchem er weite Gebiete überblicken kann.

Der Ansitz ist für ihn im Winter wie auch in den Morgen- und Abendstunden ideal, wenn die Aufwinde zum Kreisen fehlen.

Es ist erwiesen, dass die Augen des Steinadlers fähig sind, einen Hasen auf eine Distanz von bis einem Kilometer zu entdecken.

Seine Hauptnahrung in der Sommerzeit sind Murmeltiere, nebenbei auch Hühner und junge Gämsen. In der übrigen Zeit des Jahres, wenn seine Hauptnahrung fehlt, sind es u.a. auch Vögel und abgestürztes oder verendetes Stein- und Rotwild.

Der Horst - sein Nistplatz - wird meistens gut geschützt in Felswänden an Überhängen errichtet, wo er von oben gut angeflogen werden kann.